Sonntag, Juni 24, 2007

Gaston und der geklaute Cross-Gott.


Letztes Gruppenspiel, wieder Samstag, wieder 8.30, wieder Uster-Freiestrasse, Mäge nimmt den „mit-Evian-Flasche-……..
Siehe letzter Beitrag.

1. Paarungen:
Guido vs. Eugen (R6)
Oli vs. Jason (R6)

Also eigentlich wollten wir ja eine spannende Neuauflage des Klassikers Guido vs. Mäge und der Kampf ums erste Bier durchführen. Aber Mäges Jäger hat noch nicht zur Jagd geblasen. Darum darf Mäge auf dem Bänkli noch schön kalt werden. Dazu aber später mehr…

Guidos Gegner mit Jahrgang 51 – das zeigt sich rasch – ist ne ziemlich fiese Spieltype. Es zeichnet sich eine lustige Partie ab, in der der Terminus „Guät gspillt“ alle paar Minuten deutlich zu hören ist. Zum Glück sind Winner auf beiden Seiten so unerreichbar, dass auf Laufarbeit verzichtet werden kann. Praktisch jedes Game über Deuce, mit besserem Ende für Guido. 6:1, 6:2. Erste Servicequote von Guido erreicht einen neuen Saison-Höchststand von um die 1.5 %. Da war doch noch was? Ah ja: Böse Zungen behaupten, Guido schlägt Winner aus dem Maschendrahtzaun. (Vergleiche Garfield zappelt im Netz) Wieder kein Fotobeweis!

Oli stürmt bei seiner ersten Einzelbegegnung – als letzter Tennisspieler auf Erden überhaupt – ziemlich konsequent ans Netz. Jedes Mal, wenn Guido rüberguckt, versenkt er einen Smash. Normalerweise müsste Oli für diesen Ausrutscher harte Sanktionen seitens Contrepied befürchten. Aber lassen wirs mal gut sein. Nun ja: Lustige Ballwechsel gegen einen fiesen Linkshändler. 6:4, 4:6. Man muss annehmen, dass Olis Sportlertage gezählt sind. (?) Einbruch im dritten Satz, nix Luft mehr? 1:6. Zu diesem Zeitpunkt ist noch völlig offen, ob Oli nun einen Satz gewonnen oder zwei verloren hat….

Mäge kriegt nun seinen Jäger (R3). Schon nach drei Punkten pöbelt Mäge seinen „El Maximo Lider de Contrepied“ an: „Was häsch mer da für eine zuäglost?“. Es entwickelt sich das erste Tennismatch der Saison. Mäge – der Gejagte – LÄUFT UND WÜHLT von einer Ecke in die nächste. RUMPELSTILZT und motzt wie zu seinen besten Koleriker-Tagen. Behauptet völlig frech und gemein, dass Guido seinen Ehren-Titel „Cross-Gott“ abgeben muss. Ist letztlich gegen einen wirklich stark spielenden Gegner chancenlos. ABER: Ist vor Dani an den heiligen Kühlboxen. Na immerhin hat er seinen Fokus nicht verloren.

Dani kriegt einen älteren Herrn mit sehr guter Spielveranlagung zugelost. Nach dem Einspielen war für die Zaungäste eigentlich schon klar: 3-Satz. Was sonst? Aber hallo: Die sind ja gar nicht mehr am Einspielen. Gegner bewegt sich ja noch weniger als Upi (vergleiche letzter Beitrag). Würde Upi wahrscheinlich eine hochklassige Mikado-Partie abringen. Dani lässt sich nicht irritieren. Offenbar ist Gegner verletzt. Was macht Dani? Stop-Ball-Strategie. Ist ein nettes Kerlchen unser Dani. Hat die einmalige Chance 1. keinen Dreisatz zu spielen und 2. nicht als Letzter vom Platz zu laufen. Vergeigt es aber. 6:0, 6:2. Ein paar Minuten nach Mäge fertig. Wann wird Dani wohl jemals wieder eine solche Chance bekommen?

Doppel-Strategie-Meeting ist schnell erledigt. Doppel 1 Mäge-Guido. Doppel 2 Oli-Dani. Doppel 2 kriegt die lahme Ente. Vergeigt den ersten Satz. Verfolgt, dass Mäge-Guido ersten Satz gewinnen. Nehmen zur Kenntnis, dass der zweite Satz eng ist und reissen sich doch noch etwas zusammen. Gewinnen zweiten Satz 7:6 und putzen den Platz. Gewinnen forfait und nehmen Kühlbox ins Visier.

Doppel 1 ist so ne Sache. Mäge-Guido wechseln sich mit Formkurve unvorteilhaft ab. Gegner sind stark, aber zu packen. Doch die beiden Contrepieds kriegens nicht auf die Reihe und spielen primär für die Effizienzquote. Vergeigen dritten Satz 5:7 und brüsten sich mit der wieder erlangten Top-Effizienzquote: 3:3 gewonnen, weil ein Satz mehr in der Gesamtabrechnung.

Da war doch noch was? Guido hat Ehrentitel „Cross-Gott“ übrigens auf Lebzeiten wieder zurückgeholt Hat dem vermeintlichen Nachfolger Jäger einen Backhand-Cross reingeknallt, der ihn hat vor Neid erblassen lassen. (Lustiger Satz) Mäge nimmt alles zurück und behauptet auf Lebzeiten das Gegenteil.

Gruppenspiele beendet: Jedes Mal zwei Punkte geholt. Aufstiegsrunde müsste erreicht sein.

Am frühen Abend dann der Hauptteil des Tennistages: Grillevent bei Guido. Haben mit etwas Verspätung ein Mittsommerfest über den Dächern von Uster veranstaltet und einen wirklich coolen Abend mit viel Marques und ab und zu einem „Schnäpsle“ verlebt. Mäge hat Guido übrigens den Titel „Red Lobster of the Year“ erfolgreich streitig gemacht. So ab 20.30 Uhr hat sich Mäge wieder mal in Gaston – das isch de Hund vum Signor Rossi – verwandelt.

Also so öppis mached mer dänn wieder Mal.

Nächster Termin: Mitte August. Aufstiegsspiel.

Cheerio
El Presidente

Sonntag, Juni 17, 2007

Dä Calimero isch e chlises Arschloch.













Das erste Heimspiel der Saison im Storchen-Areal gegen EscherWyss ist Geschichte. Hier kommt die Replik im Kapitel-Raster:

Kapitel : Die Evian-Flasche, der Kakadu und Forrest Gump

Samstag-Morgen 8.30. Uster-Freiestrasse. Mäge nimmt den „mit-Evian-Flasche-ausgerüsteten-rotäugigen Guido“ in Empfang. Jungsenior Guido war mal wieder im Ausgang und will austesten, wie es sich mit 2 Stunden Schlaf tennisspielen lässt.

9.00: Novum in dieser Saison: Start mit 2 Einzeln. Merke: 2 Contrepieds gucken draussen zu. Unbedingt auf den Beinen bleiben und „Stop-Ball-Niemals-Erlaufen-Blockade“ aktivieren.

Mäge vs. Michel (R4, 52 Einzel auf dem Resultatblatt!!, Jahrgang 1975 und nicht etwa 1995)
Guido vs. Fred (R6, Jahrgang 1955)

9.15 – 9.45: Alles läuft wie gewohnt. Mäge und Guido im Gleichschritt. Internes Rennen um „Wer darf das erste Bier zuerst zapfen“ ist spannender als die Partien. 3:0, 3:0, 5:0, 4:1, 5:2, 6:1, 6:2, 3:0, 1:2 ups was ist mit Guido los, 5:0, 1:2, 6:0, 1:2 , …………..

Mäge hat internen Contest gewonnen und schreitet zielstrebig Richtung Kühlboxen. Shit! Hat Gegner – ausgestattet mit Forrest-Gump-ähnlichem-Beinschmuck - brachial vernichtet. Gegner hat im zweiten Satz schätzungsweise 3 Punkte gemacht. Mäge baut Gegner fürs Doppel auf und fragt ihn „Wie bist Du eigentlich R4 geworden“. Nett ;-))

Guido hat gut-promille-bepackt einen tollen Start hingelegt. Schlafwandlerisch sicher kommen betrunkene Winkelschläge wie zu besten Wettkampftagen. Im zweiten Satz verliert Guido seine SEP (strategische Erfolgsposition) durch Transpirieren. Muss jetzt mitküngelen. Nach langem Sandgewühle dann trotzdem wohlverdienter Gang zu den heiligen Boxen. 6:2, 7:6. Ach ja: Bühler’s behaupten, dass sich Guido während dem 2. Satz in einen Kakadu verwandelt hat. Aber: Schlechter Kamera-Zoom, kein Fotobeweis, stimmt gar nicht ;-))

Kapitel 2: Vier Schwestern, 1 richtiges Tennismatch und Mikado

10.30 – 12.30: Die zweite Runde steht unter dem Motto Bruderkampf:
Dani vs. Bruder 1 Pet (R6)
Upi vs. Bruder 2 Röbi (R7)

Dani geht ab wie Pressluft. Hat endlich mal wieder einen Gegner kassiert, dessen Spiel ihm perfekt entgegenkommt. Sehr unterhaltsame Partie, mit angriffiger Spielweise von beiden Seiten. Den Vogel schiesst Dani beim ersten Matchball ab: Ähhhh habe ich schon erwähnt, dass wir im dritten Satz stehen? Klar oder….. Also: Dani spielt bei 6:2, 5:7, 5:4 40:30 SERVE AND VOLLEY!!!! Und wird durch einen gnadenlos guten Ball passiert…… Nun ja. No risk no fun und er hat den Sack dann doch noch zugemacht.

Upi hat wieder ein Tennisracket und versucht damit zu spielen. Hat gegen einen stark aufspielenden Bruäder einen schweren Stand. Darum arbeitet er in erster Linie an seinem Stand. Steht hier, steht da, steht dort und guckt und schaut und staunt. Nun ja. Standtechnik war perfekt. Und ein paar wirkliche fiese Stoppbälle und Lobs waren die verdiente Ausbeute. 0:6, 2: 6. Ich behaupte: Wenn die beiden Mikado gespielt hätten, wäre Upi als überlegener Sieger vom Platz gegangen: Denn im Spiel „wer sich zuerst bewegt, verliert“ ist er Schweizermeister. ;-))






Kapitel 3: Verkehrte Doppel, Calimero und die drei geklauten Bier

13:00: Zwischenstand 3:1, Strategie-Meeting, Doppelpaarungen fixen. Einigen uns auf einen Punktgewinn. Verheizen Guido und Upi im Doppel 2 und übergeben den Punktauftrag an das Stardoppel Mäge-Dani.

Upi und Guido blödeln ein bissrl rum. 3:4. Guido hat noch keinen Service durchgebracht. Upi spielt langsam aber sicher gross auf. Aber hallo: Was läuft den da beim Doppel 1 ab? Liegen permanent hinten: 3:4, 4:5, …..

Tja: Verheiztes Doppel muss doch ein bisschen mitmachen. 6:4. Jetzt brilliert Upi: Jeder Stopball landet wunderschön an der äusseren Linie. Platziert einen fiesen Lob nach dem anderen. Mikado-Theorie scheint sich zu bestätigen: Im Doppel bewegen sich bekanntlich nur Wäbstübler…

Doppel 1 verliert ersten Satz 5:7. Also machen Guido-Upi im gleichen Stil weiter und werden dabei immer fieser. Gewinn scheint Formsache. 6:4, 6:3. Die verheizten haben eingeheizt.

Doppel 1 fürchtet sich jetzt vor den – zu recht 10 Jahre lang aktuellen – dummen Sprüchen und schaltet einen Gang höher. 5:7, 6:3. Verlieren aber den dritten Satz gegen einen stark aufspielenden Gegner und retten somit wenigstens unserer Effizienzquote: 4:2. Forrest hat übrigens beim Machtball sein ganzes Schienen-Gewicht in den letzten Service gelegt und einen Winner erzielt. Darf man das?

Calimero hat uns übrigens auch noch besucht. Und Karl der Wixer hat uns drei Bier geklaut! Diä bringsch im Fall am nächste Samstig wider verbi gälle Karl! Deine dummen Sprüche waren zwar nicht von schlechten Eltern aber trotzdem ;-))

Also. Am nächste Samstig mached mer witers!

Cheerio
El Presidente

Sonntag, Juni 10, 2007

Garfield zappelt im Netz.










Am Samstag-Nachmittag hat die CS zum Contrepied-Tanz in ZH Oerlikon geladen. Diesmal gibt es neben den üblichen Routine-Geschichten, endlich mal spektakuläres, neues zu berichten. Aber eins nach dem andern:

13.45 Uhr: Ankunft. Konsultation Tankstelle. Erstmalige Konfusion beim Gegner bezüglich getankter Sprit-Klasse.

14.15 Uhr: Start Einzel auf schönem grünen Sand. (Die machen das langsam extra…) Unsere Aufstellung verheisst lustiges:

Mäge vs. Dan R5
Guido vs. Toni R5
Dani vs. David R6
Upi vs. Thomas R7

15.00 Uhr: Es beginnt zu schiffen: Bierpause. Zwischenstand:
Mäge führt 6:1
Guido führt 6:1, 2:0
Dani küngelt noch im ersten Satz
Upi hat noch ein funktionierendes Racket, wenn auch vieeeeel zu hart bespannt ;-))

15.30 Uhr: Weiter geht’s. Guido muss infolge Regenpfützen den Platz wechseln. Nach 20 erfolgreichen gegnerischen Stoppbällen, die von Guido jedes Mal mit „Guet gspillt“ quittiert worden sind, wills der Guido jetzt beim Stop wissen: Spurtet wie eine gedopte Riesenkrake ans Netz, stolpert, zappelt – hier gehen die Meinungen auseinander – wie ein Fisch oder wie Garfield im Netz. Haut sich dabei noch das Racket an die Rübe und bleibt mit einer gemeinen Schürfwunde – Shit: Beweismaterial – kurze Zeit am Boden liegen. Seine Augen schweifen sofort in die Contrepied-Umgebung: WER HATS GESEHEN? Mäge nicht, Dani nicht, Shit Upi brüllt von zuhinterst….. Aufgeflogen!

15.31 – 15.45: Guido verliert 6 Games in Serie und macht dabei schätzungsweise 2 Punkte. 6:1, 2:6. Wahrscheinlich waren die Gewissenbisse zu gross: Ausschluss Contrepied, Präsidenten-Demission? Gegen Hauptregel verstossen: „Du sollst nicht erlaufen einen Stoppball“. Übel, übel, …

15.46: Mäge läuft vom Platz in Richtung Tankstelle. 6:1, 6:0. Ungläubiges Staunen über Guidos Spielstand. Wollte Guido nicht alleine Trinken lassen. Jetzt muss er sich Ersatzpartner suchen.

15:46 – 16.00. Guido hat nun endlich wieder den Fokus gefunden. Mäge wartet mit Bier: 6:1, 2:6, 6:0

16.05: Upi – wiederum gehen die Meinungen auseinander – sitzt auf dem Platz am Schatten oder spendet Schatten – hat 2:6, 4:6 und ein vieeeel zu hartes Racket verloren. Ist ihm einfach kaputtgegangen. Die Luftfeuchtigkeit hat den Rahmen so extrem verzogen, dass er an mindestens 3 Ecken gebrochen ist. Klarer Fall von Materialfehler ;-))

16:06 – 17.00 Always last: Der obligatorische Dreisatz von Dani. Diesmal hat sich aber mal erstaunliches zugetragen. Dani hat wohl entschieden, dass er mal versucht, während 3 Stunden nur schwule Backhand zu spielen und wollte herausfinden, ob das Spass macht. Spass hats wohl nicht so gemacht: Aber gewonnen hat der Dani. Nach einer Aufholjagd gewinnt er den dritten Satz 6:0. Endresultat 5:7, 6:4, 6:0 und alle Rackets noch einsatzfähig. Ts ts ts. Bravo!

17.15 – 17.40: Bühler-Sisters spielen mal wieder ein Doppel: 2:6, 0:6. Waren sogar schneller fertig als das Doppel 1. Na: Dann hätten wir diese Doppelpaarung auch mal wieder erledigt ;-))

17.50: 6:0, 5:0, 40:0 Guido möchte bei eigenem Service nicht einfach nur einen Matchball versenken. Ein bisschen Käsperle muss sein. Nun ja: Kleine Verlängerung und zurück zum Zapfhahn: 6:0, 6:2

Contrepied gewinnt völlig ineffizient 4:2 und holt damit 2 Punkte. Müssen in punkto Effizienz unbedingt über die Bücher gehen. Ein 3:3 mit Doppel 1 hätte nämlich auch gereicht. Schlage ½-tägigen Workshop vor, um dieses Problem anzugehen. Oder war Dani schuld?

Nach der Partie gabs übrigens noch ein feines Kotlet. Nur Mäge hats nicht so geschmeckt. Er hat behauptet, dass er Tiere nicht so gern hat. Frage: Quält er darum auch Katzen? Frage bleibt unbeantwortet. So hat übrigens der Wirt ausgesehen. Zum Glück ist es ein Bild und kein Video. Vorteil: Kein Ton.

Also: Bis zum nächsten Mal. Hoffentlich wird’s nicht mehr soooo spektakulär. Aua. Meine Beule…

El presidente